Rechnungswesen

Rechnungswesen

Unser Rechnungswesen sorgt dafür, dass wir handlungsfähig bleiben – und unsere Schritte auch finanziell jederzeit vertreten können.

Die Aufgaben unserer Finanzen-Schaltzentrale

Anlagenbuchhaltung

In der Anlagenbuchhaltung werden sämtliche langlebigen Wirtschaftsgüter des Unternehmens verwaltet. Hierzu bekommt jedes Anlagegut eine eindeutige Anlagennummer. Insbesondere sind die Zugänge und Abgänge eines Jahres korrekt zu erfassen und die Abschreibungen zu verbuchen.

Anlagenspiegel

Im Anlagenspiegel werden alle Anlagenbewegungen (Zugänge, Abgänge, Umbuchungen, Abschreibungen) eines Jahres dargestellt. Weiterhin werden die stichtagsbezogenen Anschaffungs- und Restbuchwerte ausgewiesen.

Betriebsabrechnung

Die Betriebsabrechnung bildet die Nachschau zur Gebührenkalkulation. Es wird festgestellt, ob die kalkulierten Gebührensätze zu hoch oder zu niedrig kalkuliert wurden. Zu viel eingenommene Gebühren sind den Gebührenzahlern im Wege der Verrechnung zu erstatten, zu wenig eingenommene Gebühren sollen ebenfalls im Wege der Verrechnung nachgefordert werden.

Buchführung

Ziel ist die tagesaktuelle Darstellung der finanziellen Unternehmenssituation. Die Buchführung teilt sich auf in die Bereiche Kreditorenbuchführung (Eingangsrechnungen), Debitorenbuchführung (Ausgangsrechnungen), Sachkontenbuchführung (Bestandskonten) und Anlagenbuchhaltung.

Cashflow-Rechnung

Da nicht alle Erträge und Kosten auch Erlöse bzw. Ausgaben darstellen, betrachtet die Cashflow-Rechnung nur die Positionen, bei denen tatsächlich Geld fließt. Es ist bei der Planung darauf zu achten, dass die Liquidität über das Jahr gesehen ausreicht.

Debitorenbuchführung (Ausgangsrechnungen)

Die Debitorenbuchführung bezeichnet die Erfassung, Verbuchung und Abwicklung sämtlicher Zahlungsansprüche des Unternehmens.

Fremdkapital

Unter Fremdkapital sind dem Unternehmen zur Verfügung gestellte Mittel Dritter zu verstehen. Es handelt sich hierbei um Kredite.

Gebührenkalkulation

In der Gebührenkalkulation werden sämtliche Erträge und Kosten eines Jahres geplant und auf die geplanten Maßstabseinheiten umgelegt. Ergebnis der Gebührenkalkulation ist der Gebührensatz, der wiederum Grundlage für die Gebührenerhebung ist. Die Gebührenkalkulation soll kostendeckend sein; eventuelle Überschüsse oder Unterdeckungen sind im Rahmen nachfolgender Kalkulationen innerhalb von drei Jahren zu verrechnen.

Gebührenkalkulation

Planung aller gebührenrelevanten Kosten und Erträge eines Jahres und Verteilung auf die Maßstabseinheiten zur Berechnung eines Gebührensatzes.

Gebührensatz

Der Gebührensatz ist das Ergebnis der Division der Kosten durch die Maßstabseinheiten.

Geldanlage

Vorübergehend zur Liquiditätssicherung nicht benötigte Gelder können Zins bringend angelegt werden. Die Zinsen verbessern das Jahresergebnis des Unternehmens.

Gewinn- und Verlustrechnung

In der Gewinn- und Verlustrechnung werden jahresbezogen sämtliche Kosten und Erträge des Unternehmens verbucht. Übersteigen die Erträge die Kosten, erzielt das Unternehmen einen Jahresgewinn.

Investitionsplanung

In der Investitionsplanung werden die jährlich geplanten Ausgaben und Einnahmen für die Anschaffung bzw. Herstellung aktivierungsfähiger Güter (Anlagevermögen) dargestellt.

Jahresabschluss

Der Jahresabschluss besteht aus der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung, dem Anlagenspiegel sowie dem Lagebericht. Die Unterlagen werden von einem Wirtschaftsprüfer geprüft und testiert.

Kreditorenbuchführung (Eingangsrechnungen)

Die Kreditorenbuchführung bezeichnet die Erfassung, Verbuchung und Abwicklung sämtlicher Zahlungsverpflichtungen des Unternehmens.

Lagebericht

Im jährlichen Lagebericht werden die wesentlichen Geschäftsvorfälle des Jahres sowie die aktuelle finanzielle Lage des Unternehmens dargestellt.

Liquiditätsplanung

Die Liquiditätsplanung ähnelt der Cashflow-Betrachtung. Der Unterschied liegt im Betrachtungszeitraum. Die Cashflow-Berechnung prüft, wie sich der Liquiditätsstand jahresbezogen verändert. Die Liquiditätsplanung betrachtet, wann konkret welche Gelder auf den Girokonten des Unternehmens benötigt werden, wann also z. B. Gelder angelegt werden können oder Fremdkapital aufgenommen werden muss.

Maßstabseinheiten

Da in Lünen die gesplittete Abwassergebühr gilt, sind die Kosten und Erträge getrennt nach Schmutzwasser- und Regenwasserbeseitigung auf die entsprechenden Maßstabseinheiten umzulegen. Die Kosten und Erträge für die Schmutzwasserentsorgung werden auf die verbrauchten m³ Frischwasser umgelegt, die Kosten und Erträge für die Regenwasserbeseitigung auf die angeschlossenen m² Fläche verteilt.

Sachkontenbuchführung (Bestandskonten)

In der Sachkontenbuchführung werden die Bestandskonten bebucht, dies geschieht zumeist im Zusammenhang mit der Debitoren- bzw. Kreditorenbuchführung. Es gibt jedoch auch Buchungen, die rein Sachkonten betreffen (z. B. Buchungen von einem Girokonto zu einem anderen).

Stellenplan

Der Stellenplan zeigt, mit wie viel Personal das Unternehmen die ihm obliegenden Aufgaben erfüllen will.

Wirtschaftsplanung

Planung aller Kosten und Erträge eines Jahres. Bestandteile des Wirtschaftsplanes sind die Gewinn- und Verlustrechnung, die Investitionsplanung, der Stellenplan und eine Cashflow-Rechnung.

 

Sie haben eine Frage zu einem unserer Aufgabenbereiche?

Schreiben Sie uns oder sprechen Sie uns an. Wir helfen Ihnen gern weiter.

Übrigens: Die aktuellen Gebührensätze für Lünen finden Sie hier, die Entwässerungsgebührensatzung hier.

Schaubild Rechnungswesen

Andreas Buschjost, Sachgebietsleitung Finanzen

Andrea Zimmermann, Sachgebietsleitung Verwaltung, Hoheitliche Aufgaben

Jennifer Piosczyk, Sachbearbeitung Rechnungswesen

Klaus Ahland, Sachbearbeitung Entwässerungsgebühr

Mirja Scharen Sachbearbeitung Mahnwesen